Coaching


Coaching ist inzwischen fast zum Modebegriff verkommen, hinter dem sich alles mögliche verbergen kann. Ursprünglich kommt die Bezeichnung Coaching aus dem Sport und bedeutet eine ganz zielbewusste Unterstützung. Und als solche verstehen auch wir Coaching. Unsere Coachings sind sehr zielorientiert, das heißt, ein gewünschtes Verhalten wird so lange trainiert, bis es jederzeit zur Verfügung steht. Außerdem sollte ein Coaching in unseren Augen diskret sein, das heißt, wir halten nichts von Arbeitsplatzbegleitungen, die nach unserer Erfahrung keine nötigen zusätzlichen Informationen bringen, es sei denn, sie werden ausdrücklich gewünscht. Durch unsere Methode der Problemanalyse ist es möglich, zum Kern eines Problems – und zu seiner Lösung – zu kommen, ohne vor Ort gewesen zu sein.

Wir halten ebenfalls nichts von „Endlos-Coachings“, wobei wir selbstverständlich gern bereit sind, jemanden auch über Jahre hinweg zu begleiten, wenn es das ist, was derjenige will. Es entspricht dann aber nicht mehr unserer Definition von Coaching, wo es durch unsere zielorientierten Methoden möglich ist, ein Problem innerhalb weniger Sitzungen erfolgreich zu bearbeiten. Erfolgreich bedeutet, dass wir Klienten, die zu uns kommen, befähigen, die Dinge zu tun, die anstehen. Auch erfahrene Führungskräfte können in Situationen geraten, wo sie sich festfahren, nicht weiterkommen, weil sie zum Beispiel mit neuen Situationen konfrontiert sind, wo die bisherigen Bewältigungsstrategien nicht mehr greifen. Junge, aber auch erfahrene Führungskräfte können sich einmal überfordert fühlen. Dann ist ein Coaching sinnvoll, um ihnen über diese Hürde hinweg zu helfen. Und wir befähigen sie, die nächste wieder allein zu nehmen.

Dazu gehen wir in folgenden fünf Schritten vor:

1. Saubere Auftragsklärung
Dieser Schritt ist wichtiger, als viele glauben, denn oftmals kommt man im Coaching nicht zum gewünschten Erfolg, weil das Ziel gar nicht klar ist. Und gelegentlich kann es auch vorkommen, dass der Klient selbst ein ganz anderes Ziel hat, als sein auftraggebender Chef oder seine Personalabteilung.

2. Kontakt aufnehmen und Rapport herstellen

Wie die Transaktionsanalyse herausgefunden hat, sind die ersten Transaktionen für die weitere Kommunikation entscheidend, weil damit bereits Kommunikationsmuster aufgebaut werden. Diese Phase entscheidet deshalb darüber, wie schnell der Coach mit seinem Klienten arbeitsfähig wird und erfolgreich intervenieren kann. Ein guter Rapport zwischen beiden schafft das nötige Vertrauen.

3. Problemanalyse

Die Problemanalyse ist ein Schritt, der leider häufig unterschätzt wird. Es genügt eben nicht, einfach nur drei, vier Fragen zustellen, und dann zu glauben, nun wüsste man, worum es geht, um dann munter darauf los zu intervenieren. Oftmals braucht es sehr viele, tiefgehende Fragen, um die Konstruktion genau dieses Problems zu verstehen und dann die richtigen Maßnahmen zu ergreifen. Ohne eine vernünftige Problemdefinition bleiben Interventionen rein zufällig!

4. Interventionen
Da es eine Vielzahl von möglichen Interventionen gibt, sollen hier nur einige aufgeführt werden:

  • Verhaltenstraining mit Hilfe von Video
  • Das Erlernen bestimmter Arbeitstechniken, wie zum Beispiel Planungsmethodik
  • Die Änderung des Bezugsrahmens
  • Der Abbau von Ängsten vor bestimmten Situationen
  • Maßnahmenpläne erarbeiten

5. Der fünfte Schritt schließlich besteht in einem Maßnahmencontrolling,
wo Coach und Klient gemeinsam überprüfen, wie die Umsetzung der besprochenen Maßnahmen geglückt ist und ob die bisherigen Maßnahmen ausreichend waren, um erfolgreich zum Ziel zu kommen. Wenn die Umsetzung nicht zufriedenstellend verlaufen ist, werden die Gründe dafür analysiert und weitere Maßnahmen entwickelt.